Visualisierung als Teil des Planungsprozesses
Unsere Planungsprozesse entwickeln wir kontinuierlich weiter und setzen je nach Projektanforderung bereits ab den Leistungsphasen 3 bis 5 auf eine dreidimensionale Planung. Der Wechsel von der klassischen 2D-Planung zur 3D-Modellierung bietet insbesondere bei anspruchsvollen Aufgabenstellungen deutliche Vorteile, etwa bei komplexen Höhensituationen und gewerkeübergreifende Schnittstellen.
Das hier gezeigte Beispielprojekt macht diesen Mehrwert besonders deutlich: Aufgrund des bewegten Geländeverlaufs befinden sich die Eingänge der einzelnen Gebäude auf unterschiedlichen Höhen. Hinzu kommt, dass ein großer Teil des Grundstücks durch eine Tiefgarage unterbaut ist, deren Decke mehrere Höhensprünge aufweist.
Im Zuge der barrierefreien Erschließung entstehen dadurch in einzelnen Bereichen besonders anspruchsvolle Schnittstellen zwischen der Oberkante der Tiefgaragendecke und der späteren Geländeoberfläche. Für Belagsaufbauten, Entwässerungsrinnen, Treppenanlagen sowie L-Winkel-Aufkantungen steht dort nur ein begrenzter konstruktiver Spielraum zur Verfügung. Diese Bereiche müssen präzise überprüft, aufeinander abgestimmt und in ihrer räumlichen Wirkung nachvollziehbar dargestellt werden. Die Planung im 3D-Modell unterstützt diesen Prozess wesentlich und schafft frühzeitig Klarheit für Entwurf, Ausführung und Abstimmung.
So wird Planung nicht nur präziser, sondern auch anschaulicher: Komplexe Zusammenhänge werden sichtbar, Entscheidungen nachvollziehbarer und mögliche Konflikte können bereits in frühen Planungsphasen erkannt und gelöst werden.
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